Sonntag, 12. Januar 2014

Das bindende Sinn-Sichsagen

 www.sinnphilosophie-zenka.de


Thematisch nicht-zugeordnete Notizen (4)






Das bindende Sinn-Sichsagen
und
das sinn-sichsagende Sich-binden


a)
Das neue Jahr und mein Ich-selbst

Mittwoch, 8. Januar 2014
  Vor gut einer Woche wurde von der Menschheit das Jahr 2014 festlich begrüßt. Ich war auch dabei.
  Die Festtage gehören nun der Vergangenheit an – was wird jetzt aus dem neu angekommenen Jahr? Genauer will ich fragen:
  > In welcher Form kann es bei mir bleiben-und-währen?
  > Wie kann ich mich an diesen Zeitraum binden?
  > An was kann ich mich in ihm binden?
  > Warum überhaupt sich an diese Zeit binden?
  > Was be-sagt das überhaupt für einen Menschen: Sich an etwas beziehungsweise mit etwas binden – oder gar sich-ver-binden?

b)
Das Bindende und das Trennende

  Indem der Sinn-selbst sich-sagt, „bindet“ und „ver-bindet“ er „das Bindbare“ – das heißt: alle und alles außer dem Negativen.
  > Das Un-Sagen des Negativen – welches letztendlich „Un-Sagen des Absurden“ darstellt – ist von Natur aus an nichts und niemanden zu binden.
  > Das Negative ist nicht bindend, sondern „trennend“. Es trennt alle und alles – und wird seinerseits von allen und allem getrennt.
  > Ist es mal (un-erklärlich, das heißt dumpf und ver-dunkelnd) in das Zeitliche des Menschen-Lebens hineingekommen, ver-geht es auch mit der ver-gehenden Zeit.

c)
Ein-schränkendes „Sichbinden“
und
ent-schrankendes „Sinn-Sichbinden“

  Alles Bindbare ver-bindend befreit der sich-sagende Sinn-selbst uns alle Ich-selbste zum genuin Eigenen von unserem jeweils eigenen Selbst.
  Das ist der prinzipielle Vor-gang der Ver-sinnhaft-igung des Menschen-Lebens.
  Dieser prinzipielle Gang zum Sinn-selbst voll-zieht-sich konkret-faktisch „in-der-Zeit“. Die Zeit wird dabei
  > von uns Ich-selbsten in Zeit-Abschnitte eingeteilt –
  > um den Gang zum Sinn-selbst immer von Neuem anfangen zu können –
  > und so dem „Sichbinden“ an das Un-Sagen des Negativen[1] progressiv entgegen zu wirken
  > und damit Uns-selbst zu ent-schranken.


[1] Das Sichbinden des Menschen an das Un-Sagen des Negativen gibt es als empirisch-faktisches Vorkommen. „Prinzipiell“ lässt es sich aber als „geltend“ nicht begründen. Im Gegenteil: Es zeigt an sich so etwas wie „Un-Gründen“.

Keine Kommentare:

Kommentar posten